Neun Tage Denver
Denver im Oktober ist eine Augenweide. Die Blattfärbung erreicht gerade während unserem Aufenthalt ihren Höhepunkt.
In den Wohngebieten freut man sich auf Helloween und das Klima tut gut. Insbesondere, nach dem bei uns zu Hause die Blätter von herbstlichen Stürmchen
von den Bäumen gefegt sind und das unbeliebte Grau Einzug gehalten hat.
Es ist eine Art Sommerverlängerung. Im Oktober waren wir noch nie in den USA. Nach dem Kälteschock in Oslo ist das Wetter ein Träumchen.
Die Luft ist trocken und der Himmel hier ist so dunkelblau, dass man in den Kosmos schauen kann.
Am Tag steigt das Thermometer bis auf 24 Grad. Nachts fällt es allerdings auf um die 10Grad.
Echt beneidenswert.
„Ausnahmen bestätigen die Regel“ sagte immer mein Mathelehrer und das gilt auch für unsere Zeit in Denver.
Denn einen Vormittag regnet es. Die Leute hier freut‘s und wir finden auch für dieses Wetter Passendes.

Aber eigentlich ist es nicht die Stadt, die wir so einzigartig finden und deshalb so lange an einem Ort verweilen.
Nein. Wir sind hier, um unseren Sohn nebst Familie zu besuchen. Abgesehen dass in dieser Zeit gleich zwei Geburtstage gefeiert werden
ist der Herbst die Zeit der Pumpkins und Halloween. Wir übernachten im neuen Haus, das ganz zentral einen Block vom City Park steht
und auch generell sehr zentral gelegen ist.

Unsere Tage hier sind proppevoll durchgeplant.
Denver Botanic Gardens
Zwei Nachmittage verbringen wir in den Denver Botanic Gardens.
Ich gebe zu, dass wir auf den sonstigen Reisen niemals auf die Idee gekommen wären diesen zu besuchen.
Aber Junior besitzt eine Jahreskarte und schwärmt so oft von diesem Park.
Da müssen wir einfach auch mal hin. Und tatsächlich sind auch wir restlos begeistert über diese herrlich und gut gepflegte Anlage.
Die Denver Botanic Gardens gehören zu den bekanntesten botanischen Gärten der USA.
Das Besondere ist wie hier die einzelnen Bereiche gegliedert sind. Hier ist für jeden etwas dabei. Auf etwa neun Hektar
sehen wir nicht nur diverse Pflanzen sondern ausgefallene Architektur. Alles ist sehr weitläufig angelegt. Man kommt hier nicht nur um Pflanzen
zu betrachten. Nein. Man verbringt hier einfach mal einen Tag. Wie in einem Park eben.
Der Garten wurde 1951 gegründet.
Gleich in der Nähe des Haupteinganges gibt ein architektonisch einzigartiges Tropenhaus aus Beton und Plexiglas, das - wie der Name schon vermuten lässt -
eine große Vielfalt tropischer und subtropischer Pflanzen beherbergt.


Die Gärten verfügen über zahlreiche Themenbereiche.
Da wäre dann der japanischen Garten Shōfu-en:
... und die weitläufigen Wasserlandschaften mit Seerosen und Teichen.
Sowie sorgfältig gestaltete mediterrane, alpine und nordamerikanische Pflanzzonen.




Mit Einrichtungen wie der Science Pyramid und dem Freyer-Newman Center bietet der Garten zudem interaktive Wissensvermittlung zu Ökologie, Biodiversität und Umweltwissenschaften. Familien finden im Mordecai Children’s Garden besondere Angebote zum spielerischen Lernen.
Regelmäßige Events, darunter lichtinszenierte Winterveranstaltungen, Konzerte und Kunstausstellungen, machen den Besuch abwechslungsreich und besonders atmosphärisch.
Im Vergleich zu größeren, stärker forschungsorientierten Gärten wie den Kew Gardens in London oder dem Missouri Botanical Garden punktet Denver durch seine kompakte Größe, abwechslungsreiche Themenbereiche und die Kombination aus Natur, Architektur und Kulturangeboten.
Insgesamt bieten die Denver Botanic Gardens eine inspirierende Mischung aus Pflanzenvielfalt, ruhigen Rückzugsorten, beeindruckender Architektur und spannender Wissensvermittlung — ideal für Besucher, die Natur, Fotografie und besondere Gartengestaltung schätzen.


Denver Botanic Garden
Pumpkin Festival





Paint Mine Interpretiv Park














Rocky Mountain National Park






