Shanghai

11. bis 16. Mai ⋅ ☀️ 30 °C

Am Tag 3 gehen wir einfach mal spazieren.
Vom Hotel aus laufen wir die Huashan Road in Richtung Süden. Die großen Platanen bilden über der Straße beinahe ein geschlossenes grünes Dach. Unter ihnen stehen ältere Backsteinhäuser, kleine Geschäfte und sogar ein Perückenladen. Alles wirkt ruhig und fast ein wenig kleinstädtisch.
Wieder also einen neue Seite, ein neues Gesicht von Shanghai.

Huashan & Anfu Road

Huashan Road,China2026,born4travel.de
Shanghai Theatre Academy in Huashan Road,China2026,born4travel.de

Das ist die Shanghai Theatre Academy. Was eher aussieht wie ein Club ist eine Hochschule, an der Schauspieler, Regisseure, Tänzer und Bühnenkünstler ausgebildet werden. Die Akademie wurde bereits 1945 gegründet und besitzt hier an der Huashan Road ihren ältesten Campus.

Direkt gegenüber befindet sich das Children’s Art Theatre des China Welfare Institute. Die riesige schwebende Figur, die kleinen Skulpturen und die übrigen Dekorationen lassen erkennen, für wen dieses Theater gedacht ist.
Vor der historischen Fassade und an einer Wand gibt es eine schöne Vorlage für Selfies mit Flügeln. Der chinesische Spruch darüber bedeutet sinngemäß:
„Breitet die Flügel der Fantasie aus und entfacht mit Theater die Vorstellungskraft der Kinder.“
Mach ich doch glatt.

Huashan Road,China2026,born4travel.de

Wir laufen die Huashan Road noch ein Stück weiter bis wir in die Anfu Road einbiegen. Das hier ist Stadtteil der ehemaligen Französischen Konzession.
Der Name irritiert zunächst. Von 1849 bis 1943 wurde aber dieser Teil Shanghais nämlich von Frankreich verwaltet. Daher der Name. Ein eigenes Stadtviertel ist es heute nicht mehr. Geblieben sind jedoch viele alte Villen, historische Gebäude und vor allem die großen Platanen.
Heutzutage gehört die Anfu Road zu den angesagtesten und wohl auch meistfotografierten Straßen Shanghais. Vor allem bei jungen Chinesen gilt die Straße als absoluter In-Treff und dank Instagram, Xiaohongshu & Co. inzwischen auch als ziemlicher Hype. Hier kommt man auch, um gesehen – und natürlich fotografiert – zu werden.
Fotografiert muss ich nicht werden. Aber ich habe da schon etwas vorgearbeitet... denn irgendwo muss doch das Café mit den kleinen Bärchen sein 🤔

Anfu Road,China2026,born4travel.de
Shanghainan Railwaystation,China2026,born4travel.de

Nun ja. Der Besuch der Anfu Road war ganz nett. Am Ende aber auch nichts, was man in Shanghai unbedingt gesehen haben muss. Für uns, die auf dieser langen Reise durch China zwischendurch einfach mal etwas Entspannung brauchen, war es trotzdem genau richtig. Ein ganzer Vormittag ohne visuellen Overkill – das hat schließlich auch etwas.

Und auch der Nachmittag soll einigermaßen entspannt weitergehen.
Wir tun uns den allerallerletzten Tempelbesuch dieser Reise an. Diesen Tempel hat uns Martin, unser Guide in der Forbidden City in Beijing, ausdrücklich ans Herz gelegt. Also machen wir, was uns empfohlen wurde. Einmal geht noch.

Jade Buddha Temple

Der Jade Buddha Temple wurde 1882 gegründet, nachdem ein chinesischer Mönch zwei Buddhastatuen aus Myanmar nach Shanghai gebracht hatte. Das Tempelensemble das wir heute besuchen entstand allerdings erst zwischen 1918 und 1928.

Des Tempels größter Schatz ist der 1,95 Meter hohe sitzende Buddha, der aus einem einzigen Stück weißer Jade gearbeitet wurde. Daneben gibt es noch einen deutlich kleineren liegenden Jadebuddha.
Die große Statue ist wirklich sehenswert. Ansonsten macht sich eine gewisse Tempelsättigung bemerkbar. Deshalb laufen wir durch alle Tempelgebäude, machen ein paar Aufnahmen - Tempel machen sich ja immer gut zum fotografieren - bleiben aber nicht besonders lange. Es war schließlich der allerallerletzte Tempelbesuch. Und dabei bleibt es nun auch.

Jade Buddha Temple,Shanghai,China2026,born4travel.de
Jade Buddha Temple,Shanghai,China2026,born4travel.de
Jade Buddha Temple,Shanghai,China2026,born4travel.de

Nicht weit von hier, eigentlich nur ein paar Schritte entfernt, wartet die nächste Sehenswürdigkeit.
Aus den wenigen Schritten wird für uns allerdings fast eine kleine Wanderung. Mit der Orientierung klappt es heute nämlich überhaupt nicht. Erst laufen wir im Karree, dann in die völlig falsche Richtung. Und das passiert ausgerechnet uns – wo wir doch sonst beide mit unserem Orientierungssinn glänzen. Egal, wo wir sind. 🤭

1000 Trees Building

Das 1000 Trees Building ist eigentlich kein einzelnes Gebäude, sondern ein riesiger, terrassenförmig angelegter Gebäudekomplex am Suzhou Creek. Es soll einen begrünten Berg mitten in der Stadt darstellen.
Statt einen weiteren gläsernen Klotz in die Skyline Shanghais zu stellen, ließ Architekt Thomas Heatherwick das Bauwerk wie zwei künstliche, dicht bepflanzte Berge ansteigen.

Besonders sind die vielen Betonsäulen, die aus den einzelnen Ebenen herausragen. Auf jeder dieser Säulen steht ein großer Pflanzkübel. Dadurch erinnern sie ein wenig an überdimensionale Blumentöpfe auf Stelzen. Insgesamt wachsen auf dem Komplex unglaubliche mehr als 1.000 Bäume sowie rund 250.000 weitere Pflanzen.
Das Ganze ist eine Mischung aus einem begrünten Einkaufszentrum und Wohngebäude. Im Inneren befindet sich das Übliche. Also Mall, Restaurants etc.
Aber die eigentliche Sensation ist die Architektur des Gebäudes.

Ganz offensichtlich ist der Nachmittag nicht die beste Zeit, um dieses Bauwerk zu fotografieren.
Am Vormittag wäre es besser gewesen. Nun ja, nicht zu ändern.
Noch einmal werden wir definitiv nicht hierherkommen. Inzwischen haben sich auch reichlich Wolken breitgemacht. Also stehen wir geduldig mit zig anderen Schaulustigen herum und warten darauf, dass sich wenigstens ein kleines Löchli in der Wolkendecke auftut.

1000 Trees Building,Shanghai,China2026,born4travel.de
1000 Trees Building,Shanghai,China2026,born4travel.de
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Es ist früher Nachmittag und so gehen wir in dieses Shoppingcenter, um vielleicht ein schönes Café zu finden. Aber wie so oft werden wir enttäuscht. Nein ein Café gibt es hier nicht, dafür tolle japanischen Shops und einen Aldi!
Ja Aldi. Den müssen wir uns natürlich genau anschauen. Ok. Etwas edler sieht er schon aus. Und es gibt auch ein paar deutsche Produkte. Aber der Rest ist eher mit Lebensmitteln sowie Obst und Gemüse in gewohnt fantastischer Qualität. Da kann Aldi Deutschland noch etwas dazu lernen 😉

Aldi China in Shanghai,China2026,born4travel.de

Am frühen Abend beginnt es zu nieseln. Schade eigentlich.
Wir fahren zur iapm Mall an der Huaihai Middle Road, einer der bekanntesten Einkaufsstraßen Shanghais.
Hinter dem etwas seltsamen Namen steckt tatsächlich ein Konzept: Das „i“ steht für international, AM und PM für den gesamten Tag. Einkaufen soll hier also vom Vormittag bis in den späten Abend möglich sein. Tatsächlich hat die Mall länger geöffnet als viele andere Einkaufszentren der Stadt. Und die haben ohnehin schon gefühlt ewig auf.
Wenn man sagt, in Shanghai stehe an jeder Ecke eine Mall, ist das durchaus wörtlich zu verstehen. An dieser Kreuzung ist das so. An jeder Ecke steht ein anderes gigantisches Einkaufszentrum. Die iapm Mall nimmt den gesamten Komplex an dieser Kreuzung ein.

Shanghai,China2026,born4travel.de

Wir sind allerdings aus einem ganz anderen Grund hier. Wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Jahr wollen wir bei Yoshinoya essen. Die japanische Restaurantkette serviert eines unserer Lieblingsgerichte: Beef Bowl. Einfach, günstig und zuverlässig lecker.

Und dann gelingt mir endlich noch eine Aufnahme, die ich während der gesamten Reise machen wollte.
Immer wieder hatte ich es versucht, aber nie richtig geschafft. Nun habe ich sie endlich im Kasten.
Es geht um die ringförmigen Lichter über der Fahrbahn, die in regelmäßigen Abständen abwechselnd aufblitzen.
Solche Lichtinstallationen sind uns in China immer wieder begegnet. Zuerst dachten wir, es sind Geschwindigkeits-Blitzer.
Aber das wechselnde Licht soll die Aufmerksamkeit der Fahrer erhöhen und der Müdigkeit am Steuer entgegenwirken.
Am Ende unserer Reise werden es 168 Taxifahrten sein. Diese Idee halte ich keineswegs für übertrieben. Wir hatten nämlich nicht nur einmal einen verdächtig müden Fahrer.

Shanghai,China2026,born4travel.de

Am letzten Tag scheint wieder die Sonne. Die gewohnten 30 Grad sind einfach herrlich.
Es gibt nicht mehr viel, was uns noch „brennend“ interessiert. Also durchsuche ich Trip.com nach möglichen Zielen und finde tatsächlich noch einen Ort, der ein schöner Abschluss unserer Zeit in Shanghai sein könnte: Den Yu Garden.

Yuyuan Bazaar

Doch bevor wir den berühmten Garten erreichen, gönnen wir uns allerdings noch eine ordentliche Portion Reizüberflutung. Das eigentliche Ziel, der Yu Garden liegt mitten im Yuyuan Bazaar, einem riesigen Einkaufsviertel im altchinesischen Stil.
Dunkle Holzhäuser, geschwungene Dächer, rote Laternen und goldene Verzierungen wohin man schaut.
Historisch sieht es aus. Historisches sucht man hier allerdings vergeblich.

Yuyuan Bazaar in Shanghai,China2026,born4travel.de
Yuyuan Bazaar in Shanghai,China2026,born4travel.de
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Es ist bunt, laut, voll und stellenweise ziemlich kitschig.
Zwischen Souvenirläden, Restaurants und Süßigkeitenständen schieben sich Menschenmassen durch die schmalen Gassen.
Und einige Verkäufer sind ausgesprochen bemüht, uns nicht ohne einen Einkauf weiterziehen zu lassen.
Sagen wir es so: Zurückhaltung gehört hier nicht unbedingt zum Geschäftskonzept. 😆

Yuyuan Bazaar in Shanghai,China2026,born4travel.de
Yuyuan Bazaar in Shanghai,China2026,born4travel.de
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Zwischendurch gibt es Vorführungen mit chinesischen Tänzen. Wieder einmal können wir dabei zuschauen, wie mit viel Geschick traditionelle Handarbeiten entstehen. Es gibt also durchaus Interessantes zu entdecken. Man muss es zwischen all den Souvenirläden nur finden. Irgendwo inmitten dieses kommerziellen Overkills versteckt sich tatsächlich unser eigentliches Ziel: Der Yu Garden. Den Eingang finden wir im Gewirr des Basars allerdings nicht. Dafür müssen wir einen ziemlich großen Umweg laufen.

Gerade als wir denken: Puh, überstanden!, tangieren wir den vollkommen unauffälligen Eingang zu einem ganz besonderen Restaurant. Und ich will ganz ehrlich sein. Hätte uns eine der Angestellten nicht angesprochen und hineingebeten, wären wir vorbeigegangen.
Es handelt sich hier um das No. 3 Warehouse.

No. 3 Warehouse

Das Restaurant ist momentan das angesagteste Haus und für sein futuristisches Design sowie die außergewöhnliche Präsentation seiner Speisen bekannt. Tatsächlich stand es ursprünglich sogar auf unserem Plan. Nachdem ich jedoch von Wartezeiten gelesen hatte, die locker zwei bis drei Stunden betragen können, flog es wieder von der Wunschliste.
Und nun das: Wir dürfen einfach hinein.
Das Restaurant wirkt wie die Kulisse eines Science-Fiction-Films. Alles ist verspiegelt, überall leuchtet und blinkt es und riesige digitale Installationen verwandeln die Räume in eine andere Welt.
Auch die Speisen werden möglichst ungewöhnlich inszeniert. Getränke kommen in gläsernen Handtaschen, Desserts sehen wie kleine Planeten aus und manche Gerichte müssen zunächst geöffnet, zerbrochen oder auf andere Weise „entdeckt“ werden. Es geht also längst nicht mehr nur darum, was auf dem Teller liegt. Mindestens genauso wichtig ist das Foto davon und wie es später auf Social Media aussieht. Am besten natürlich, bevor das Essen kalt wird.

No. 3 Warehouse in Shanghai,China2026,born4travel.de
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No. 3 Warehouse ist nicht einfach nur ein Restaurant, sondern eher eine Mischung aus Restaurant, Fotostudio und futuristischem Erlebnispark. Die chinesische Restaurantmarke wurde 2014 gegründet.

No. 3 Warehouse in Shanghai,China2026,born4travel.de
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In der obersten Etage gehört zu dieser Filiale außerdem ein Rooftop-Restaurant mit einer absolut genialen Aussicht. Damit bekommt man hier gleich zwei völlig unterschiedliche Welten. Drinnen eine verspiegelte Zukunftskulisse und draußen den freien Blick über Shanghai.

No. 3 Warehouse in Shanghai,China2026,born4travel.de
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Nun ja. Ich fasse es kurz zusammen. Alles sehr fotogen und tatsächlich interessant so etwas zu sehen. Aber da sich mein Streben nach einem perfekten Essensfoto bei Insta&Co in Grenzen hält, bin ich wohl falsch hier.
Wir drehen eine Runde, schauen uns alles an und fotografieren gefühlt jede Ecke.
Dann gehen wir wieder. Zum Verweilen lädt uns nämlich dieses kühle und ziemlich überdrehte Ambiente überhaupt nicht ein.

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Unser Interesse am Park ist inzwischen vollständig verflogen.
Gegenüber entdecken wir einen Markt, auf dem Koffer und Taschen zu kleinen Preisen angeboten werden. Wir überlegen tatsächlich ziemlich ernsthaft, ob wir für unser ganzes Gepäck nicht noch einen dritten Koffer benötigen. Schließlich besteht ein beachtlicher Teil davon mittlerweile aus Mitbringseln und Geschenken. Allerdings besitzen wir bereits zwei Koffer derselben Marke und in derselben Farbe. Hier würden wir höchstens ein ähnliches Modell finden. Und drei Koffer, von denen zwei zusammenpassen und einer irgendwie danebengeraten aussieht? Schwierig. Ich weiß, das klingt ein wenig dekadent. Aber ja. Das ist es vermutlich auch.

In der dritten Etage entdecke ich stattdessen einen schönen Weekender.
Ich feilsche so ausdauernd, dass Rainer irgendwann peinlich berührt das Weite sucht. Dabei macht es sowohl dem Verkäufer als auch mir einfach nur Spaß. Am Ende erhandle ich das gute Stück für umgerechnet acht Euro.
Einen ganz ähnlichen Weekender habe ich bereits vor einigen Jahren bei Amazon gekauft. Für etwas mehr als vierzig Euro. Zusammen stimmt dann eben der Durchschnitt 😆

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Anschließend fahren wir noch in ein Stadtviertel, wo der Großhandel zu Hause ist.
Wir brauchen nichts. Aber es ist skurril durch die Gänge zu laufen.
Die Frage, ob all diese Kleidung jemals einen Besitzer finden wird, stellen wir uns beide nicht.
Die Antwort liegt klar auf der Hand: Nein. Niemals. Die Überproduktion hat hier ein Gesicht bekommen.

Ich entdecke tatsächlich einen Rucksack derselben Marke und sogar in derselben Farbe wie der neue Weekender vom anderen Markt. Perfekt. Ich mag es, wenn das Gepäck irgendwie passend aussieht.
Als ich drei Hosen für achtzehn Euro kaufe, bin ich fast schon im Kaufrausch. Ein cooles Basecap für sechs Euro kommt auch noch mit.
Es ist verrückt!

Irgendwann ist aber auch genug.
Die Sonne ballert noch immer vom Himmel, es ist warm und wir sind inzwischen nicht nur mit dem Einkaufen fertig.
Wir sind fertig mit Shanghai. Das reicht jetzt aber wirklich.

Zum Abschluss lassen wir uns zum North Bund fahren.
Eine Ecke, die deutlich weniger Besucher kennen oder gezielt ansteuern.
Auch hier erstreckt sich ein wunderschön angelegter und ausgesprochen gepflegter Park entlang des Huangpu River.

Shanghai,China2026,born4travel.de

Wir lassen uns auf einer der breiten Holzbänke nieder und warten auf den Sonnenuntergang.
Natürlich geht es auch hier hauptsächlich um den Blick auf Shanghais spektakuläre Skyline. Vom North Bund wirkt sie allerdings noch einmal ganz anders. Gefühlt stehen wir näher an den Hochhäusern von Pudong. Das Licht wird langsam wärmer, die ersten Fassaden beginnen zu leuchten und über den Fluss ziehen gemächlich die Schiffe. Die Atmosphäre ist einfach wunderschön.

Northbund Shanghai,China2026,born4travel.de
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Und dann erreicht mich plötzlich eine WhatsApp-Nachricht.
Ein Ehepaar, das offenbar schon länger begeistert meine Website verfolgt – stille Follower sozusagen –, ist ebenfalls gerade in Shanghai. Ob wir Lust auf ein Treffen hätten?
Ja, klar!

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Wir treffen uns in Xintiandi bei unserem Lieblingsitaliener dessen Speisekarte wir mittlerweile kennen. Hier verbringen wir einen wunderschönen und erstaunlich langen Abend miteinander. Es wird erzählt, gelacht und natürlich über das Reisen gesprochen. Die Gespräche sind so nett, als würden wir uns nicht gerade zum ersten Mal treffen.
Leider vergessen wir ein Andenkenfoto von uns Vieren zu machen. Wirklich schade. Was für ein wunderbarer und völlig ungeplanter Abschluss unserer Zeit in Shanghai.


So geht es weiter

Wir ziehen noch einmal um. Das letzte Mal bevor wir China verlassen werden.